Der Aufruf zum Aufstand.
Am Morgen des 8. Januar 2026 veröffentlichte Reza Pahlavi von seinem Wohnsitz in einem Vorort von Washington, D.C. aus eine Videoansprache, die zeitgleich von Iran International, BBC Persian, Manoto TV und Radio Farda übertragen wurde. Darin forderte er alle Iraner auf, ihre Arbeitsplätze, Schulen und Wohnungen zu verlassen und auf die Plätze ihrer Städte zu ziehen. Am folgenden Morgen hatten 1,5 Millionen Iraner die Straßen Teherans eingenommen; innerhalb von 48 Stunden marschierten Schätzungen zufolge 5 Millionen Menschen in mehr als neunzig iranischen Städten, wie aus Daten von HRANA und Iran Human Rights hervorgeht, die in der zeitgenössischen Berichterstattung auf en.wikipedia.org/wiki/2025–2026_Iranian_protests gemeldeten Meldungen hervorgeht.
Die Antwort des Staates waren die zwei Nächte der Massentötungen vom. Die Straße wich jedoch nicht zurück. Im Februar hatte sie wieder eine eigene Flagge – die mit Löwe und Sonne – und einen Namen für diesen Moment: 8. bis 9. Januar – der blutrote Winter – und die darauffolgende Kaskade öffentlicher Hinrichtungen Einen Monat später in München äußerte sich Pahlavi zu seiner Reaktion auf diesen Zuspruch: „Millionen Iraner haben meinen Namen skandiert und meine Rückkehr gefordert. Das erfüllt mich mit Demut und überträgt mir zugleich die große Verantwortung, ihrem Ruf zu folgen und der Anführer dieses Übergangs zu sein, wie sie es von mir verlangt haben.“ (München, 14. Februar 2026). die Revolution von Löwe und Sonne.
Pahlavi hat die Grenzen seiner Rolle seit zwei Jahrzehnten klar definiert: Er erhebt keinen persönlichen Anspruch auf ein politisches Amt, stellt keine Forderung nach einer Krone und erhebt kein Veto gegen die Verfassung, die sich die Iraner selbst geben werden. Wie er auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 13. Februar 2026 bekräftigte: